metigo MAP 4.0 -

Dokumentation, digitale Kartierung, Analyse, Mengenermittlung
Systemvoraussetzung

Für den Einsatz von metigo MAP wird mind. Windows 7 (64 Bit) auf einem PC mit pentiumkompatiblen Prozessor vorausgesetzt. Rechenintensive Prozesse wie Bildentzerrung, Bildkorrektur sowie Datenanalyse werden durch Parallelisierung beschleunigt, so dass wir Prozessoren mit mind. 4 Kernen empfehlen. Für die Anzeige wird HD-Auflösung (1920x1080) benötigt.

2D- Kartierung:

  • SSD-Festplatte (mind. 256 GB) für aktuelle Arbeitsprojekte wird empfohlen
  • Große HDD für Sicherungskopie und erweiterte Projekdaten (2-4 TB)
  • 8-16 GB Arbeitsspeicher für 2D-Kartierung
  • 16-32 GB Arbeitsspeicher für Bildentzerrung und Montage

3D- Kartierung:
  • SSD-Festplatte (mind. 256 GB) für aktuelle Arbeitsprojekte ist erforderlich, da die zu verarbeitenden Projektdaten für 3D-Modelle/Punktwolken erheblich größer sind
  • Große HDD für Sicherungskopie und erweiterte Projekdaten (4 TB)
  • 32-64 GB Arbeitsspeicher
  • Grafikkarte für PC-Gaming z.B. NVidia GeForce mit mind. 8 GB RAM (CAD-Grafikkarte mit speziellen Treibern für CAD-Anwendungen ist nicht notwendig)

Tablett-PC:
  • kratzfestes Display mit integriertem Helligkeitssensor für automat. Regulierung (Sonnenlicht)
  • Touch-Funktion (für Hand) sollte deaktivierbar sein
  • Dockingstation mit zusätzlichen Anschlüssen für Einsatz im Büro (z.B. zweiter Monitor)
  • robustes, sturzsicheres Gehäuse, Schutz vor Staub und Feuchtigkeit auf der Baustelle
  • Akku mit hoher Laufzeit, evtl. 2. eingebauter Akku für Austausch im laufenden Betrieb
Prinzipiell erfolgt durch die fokus GmbH Leipzig kein Hardwarevertrieb. Unter folgendem Link finden Sie eine Empfehlung für ein Tablett, zu dem wir von unseren Kunden positive Rückmeldung über einen zuverlässigen Einsatz mit metigo MAP am Objekt haben: XSlate R12

Bildentzerrung mit Referenzpunkten (Koordinaten)

Auf der Grundlage bereits vorhandener digitaler Bildpläne, CAD-Zeichnungen bzw. skalierter Papierzeichnungen messen Sie im Bild und in der Zeichnung 4-6 Verknüpfungspunkte für eine passgenaue Bildentzerrung.
Die frei definierbare Koordinatenschnittstelle und BKS-Berechnung erlauben die Verwendung von 3D-Koordinaten, welche tachymetrisch am Objekt gemessen wurden.

Automatisierte Bildentzerrung von Detailaufnahmen

Auf Basis eines vorhandenen entzerrten Bildplanes können Sie Detailaufnahmen mit Unterstützung von Bildanalysefunktionen automatisiert auf den Bildplan entzerren, ohne Maße bzw. Verknüpfungspunkte manuell messen zu müssen.

Farbangleichung

Bei einer vorhandenen Gesamtaufnahme Ihres Objektes (Referenzbild) können nachfolgende Detailaufnahmen mit Hilfe der Bildanalyse der Überlappungsbereiche dem Referenzbild nach Helligkeit und Farbe angeglichen werden.

Berechnung von Korrekturparametern für Objektiv-Verzeichnung und chromatische Aberration

Mit Hilfe von Kalibrieraufnahmen (Schachbrett mind. 9x12 Felder) erfolgt die Berechnung von Korrekturparametern (Verzeichnung und chromatische Aberration) für das verwendete Objektiv. Nachfolgend können Sie Ihre Bildaufnahmen über die in der Kameraverwaltung gespeicherten Korrekturparameter vor der Bildentzerrung korrigieren.

Bildentzerrung von Bildfolgen von Thermographieaufnahmen

Auf Basis einer vorhandenen Bildentzerrung erfolgt die Einmessung thermographischer Passpunkte, welche dann in der Bildfolge thermographischer Aufnahmen automatisiert gesucht werden.

Kartierungshistorie

Für jedes Kartierungselement werden Zeitpunkt der Erstellung und Zeitpunkt der letzten Änderung abgespeichert. Auf dieser Grundlage können Sie zum Beispiel die Historie der Schadenseinträge analysieren oder die Mengen von nutzerdefinierten Abrechnungszeiträumen abrufen.

Erweiterte Gruppenverwaltung

Für eine wiederkehrende Nutzung von Kartierungsklassen und Gruppen z.B. für sich wiederholende Maßnahmen an verschiedenen Arbeitsbereichen an der Fassade (Sockel, Fensterleibung, Gesims, …), die Zustandskartierung im Ausleihverkehr für Ausstellungen oder die Kartierung von mehreren Grabungsschichten können Sie mit Hilfe der erweiterten Gruppenverwaltung eine Zusammenstellung von Kartierungsklassen und Gruppen unter Angabe eines nutzerdefinierten Namenmusters in einem Schritt vervielfältigen.

Maßstabsleiste

Die Maßstabsleiste steht als neue Hilfsebene zur Verfügung. Die frei formatierbare Maßstabsleiste wird im Objektkoordinatensystem in das Kartierungsprojekt eingefügt und wird somit bei der Druckausgabe bzw. dem Bildexport immer in den aktuellen Ausgabemaßstab skaliert.

Objektbezogene Analyse von Schäden und Datenfeldern

Zusätzlich zur Kartierung (Zustand, Maßnahme...) erfolgt die grafische Auswertung einer frei wählbaren Bereichsgliederung (Steinkonturen, Gerüstbahnen, Wandfelder,...). Mit Hilfe der Flächenanalyse werden für diese Bereiche Kartierungsinhalte und Schadenskombinationen analysiert oder Maßnahmeumfänge abgefragt und als Massenexport ausgegeben.

Visuelle Analyse von Kartierungsabläufen, -mengen und Datenfeldern

Neben den klassenbezogenen Größenbereichen können Sie nun Größenbereiche nach weiteren Kriterien wie Breite, Höhe, Tiefe, Volumen, Zeitpunkt, Position usw. definieren. Zusätzlich zu der Werteingabe für die neuen Größenbereiche legen Sie für jeden Größenbereich eine Farbe fest, mit der die Kartierungselemente eingefärbt werden sollen.
Somit können Kartierungselemente nach verschiedensten Größenbereichen analysiert und entsprechend der Farbwerte visualisiert und im zweiten Schritt selektiert und weiterbearbeitet werden.

GAEB-Schnittstelle

Mit Hilfe der GAEB-Schnittstelle können Sie Leistungspositionen in das Kartierungsprojekt direkt übernehmen. Die Klassentypen werden entsprechend der Abrechnungseinheit zugewiesen. Die erweiterte Gliederungsstruktur der GAEB-Datei wird im Kartierungsprojekt übernommen. Nach erfolgter Kartierung können Sie die in der Kartierung ermittelten Mengen wieder in die GAEB-Datei exportieren.

Schriftfelder mit variablen Einträgen

Um das Vererben der Schriftfelder in der Hierarchie zu vereinfachen, wurden neue Eigenschaften für Schriftfeldeinträge angelegt, die es erlauben, Linien, Beschriftungen und Signaturen als fest, variabel und lokal zu definieren. Somit ist das nachträgliche Bearbeiten und Vererben von Schriftfeldern in der Hierarchie möglich.

Navigationskarte / Navigationsprojekte

Die Navigationskarte in der Hierarchie wurde als vollwertiges Kartierungsprojekt integriert und lässt sich nun auch mit dem Funktionsumfang eines Kartierungsprojektes bearbeiten und gestalten.
Über die Navigationskarte können Sie Projekteigenschaften (Datenfelder) und Kartierungsmengen projektübergreifend visualisieren und analysieren.

Mosaikprojekt

Mit Hilfe der Mosaikfunktionalität können Sie ein Kartierungsprojekt (mit einer übergreifenden Kartierungsgrundlage) in mehrere Teilprojekte zerlegen und diese später nach erfolgter Kartierung wieder zu einem Projekt zusammenfügen.
Die Anwendungsbeispiele hierfür sind z.B. die Vergabe von Teilleistungen/Teilbereichen an verschiedenen Restaurierungsfirmen an einem Objekt, die Zusammenführung von verschiedenen Kartierungsphasen (Zustand, Material, Maßnahmeplanung, Ausführungsdokumentation und Abrechnung) oder die fortlaufende Zustandskartierung im Leihverkehr.

Beim Anlegen der Teilprojekte werden Projektindizes vergeben, welche die Herkunft eines jeden Kartierungselementes definieren und den nachträglichen Austausch von Änderungen zwischen dem Mosaikprojekt und seinen Teilprojekten erlauben.
Über die Kartierungshistorie (Erstellungs- und Änderungsdatum) kann beim nachträglichen Austausch von Kartierungselementen zwischen dem Mosaikprojekt und seinen Teilprojekten neue und geänderte Kartierungselemente analysiert und Bearbeitungskonflikte verhindert werden.
Über das Anlegen von verschiedenen Nutzern für die beteiligten Firmen kann über die Einschränkung von Bearbeitungsrechten sichergestellt werden, dass jeder Anwender nur seine eigenen Kartierungsergebnisse bearbeiten und löschen kann. Der für das Projekt verantwortliche Restaurator (Administrator) kann dann Kartierungsprojekte im Überlappungsbereich analysieren und editieren und die Änderungen an die Teilprojekte zurückgeben.

3D-Oberflächenmodelle als Kartierungsgrundlage

Ab Version 4.0 der Kartierungssoftware können 3D-Oberflächenmodelle (Skulpturen, Reliefs, museale Objekte) als maßstabsgerechte Kartierungsgrundlage importiert werden. Diese liefern die Grundlage für die maßstabsgerechte Kartierung auf der Objektoberfläche.
Für die Druckausgabe können Sie 2D-Ansichten auf das 3D-Objekt anlegen (BKS-Verwaltung). Diese 2D-Ansichten können als Orthogonalprojektion oder als perspektive Darstellung angelegt werden.

Kostenkalkulation

In der Stammdatenverwaltung können Sie Mengen- und Währungseinheiten, eigene Kostensätze für auszuführende Tätigkeiten und dafür notwendige Qualifikationen sowie Kostensätze für Materialien und Geräte anlegen.
Auf der Grundlage der Stammdatenverwaltung können Sie individuell für jede Kartierungsklasse Kosten für Tätigkeiten, Material, Geräte und Nachunternehmer definieren, welche dann auf jedes Kartierungselement nach der jeweiligen Abrechnugnseinheit (m, m², m³, Stück, pauschal...) angewendet werden.
Übergreifend für alle Kartierungsklassen können Sie Zuschläge für Tätigkeiten, Materialien, Geräte und Nachunternehmer sowie einen allgemeinen Kostenzuschlag anwenden.


Für Bauforscher, Restauratoren und Denkmalpfleger ist metigo MAP die geeignete Softwarelösung zur digitalen Schadenskartierung im maßstabsgerecht entzerrten Bild.
Im Rahmen der restauratorischen Arbeiten bildet die Dokumentation einen wesentlichen Schwerpunkt. metigo MAP bietet dem Anwender die Möglichkeit, entzerrte Bildpläne direkt auf der Baustelle oder im Atelier zu erzeugen und weiterzuverarbeiten.
Die sinnvolle Kombination von Bildverarbeitung und CAD- Funktionalität ermöglicht Ihnen im Büro und auch vor Ort eine anwenderfreundliche Bedienung.
metigo MAP wurde in enger Zusammenarbeit mit Restauratoren und Architekten entwickelt.


metigo MAP wird seit 2000 zum Verkauf angeboten. Aktuell sind über 1200 Lizenzen (12/2020) im Einsatz. Seit 2004 wird eine englische Version im europäischen Ausland angeboten. Ab der Version metigo MAP 3.0 besteht die Möglichkeit zusätzliche Sprachmodule einzubinden. Zur Zeit sind folgende Sprachen verfügbar:
Englisch, Spanisch, Chinesisch, Französich, Italienisch, Polnisch und Tschechisch

75% unserer Kunden sind freie Restauratoren bzw. Restaurierungsfirmen. Der Großteil der Anwender stammt aus den Fachbereichen Stein (70%) und Wand (20%).

Bildentzerrung und Montage

Mit metigo MAP können Sie Bilder maßstabsgerecht entzerren. Dabei steht Ihnen eine Skalierungsfunktion für die Verwendung von gescannten Papierplänen zur Verfügung.

Entzerrte Bilder lassen sich einfach montieren und nachbearbeiten. So ist
Ihnen mit metigo MAP eine Kombination von mehreren Bildern
mit unterschiedlicher Bildqualität (Auflösung, Maßstab, RGB/SW) innerhalb eines Kartierungsprojektes möglich.

Aufbau eines Kartierungsprojektes

Als Kartierungsgrundlagen können sowohl entzerrte Bilder und gescannte Pläne (TIFF/JPG/BMP) als auch CAD-Zeichnungen (DWG/DXF) verwendet oder auch beides kombiniert werden.
Es gibt Kartierungsklassen für Flächen- und Linienkartierung, Bild- und Vektorsignaturen, Detailfotos sowie Beschriftungs- und Bemaßungsfunktionen. Kartierungsklassen können innerhalb eines Projektes für verschiedene Kartierungsthemen (z.B. Bestands- und Schadenskartierung, Maßnahmeplanung und Abrechnung) individuell gruppiert werden.
metigo MAP ermöglicht Ihnen den Import der Projektstruktur von vorhandenen Kartierungsprojekten (Kartierungsklassen, Legenden, Schriftfelder etc.)

Zeichenbefehle und Kartierungssignaturen

Sie können Polygone und Freihandlinien, Kurvenlinien und Kreisbögen zeichnen oder nutzen die Rechteck- und Kreis- bzw. Kreisbogenfunktionen.
Für Flächenkartierung stehen Ihnen transparente Farbflächenfüllungen zur Verfügung.
Mit Hilfe von CAD-Befehlen sowie Flächenverschneidefunktionen können Sie gezeichnete Elemente einfach bearbeiten.
Ihnen steht eine Bibliothek mit Schraffuren, Linienarten, Bild- und Vektorsignaturen sowie Farbtabellen zur freien Verfügung. Mit dem Signatureditor gelingt das einfache Anlegen von individuellen Schraffuren, Linienarten, Farben und Vektorsignaturen.

Komfortable Nutzeroberfläche

metigo MAP können Sie wahlweise über Projektbaum, Menüleiste oder Kartierungsdialoge bedienen. Für das Kartieren mit PC im Büro oder mobil mit Tablet-PC am Objekt lässt sich die Programmoberfläche einfach anpassen.

metigo MAP ermöglicht Ihnen eine schnelle Navigation im Kartierungsprojekt sowie wahlweises Ein- und Ausblenden von Kartierungsdaten in der Anzeige mit Hilfe individueller Gruppierungen der Kartierungsklassen.

Projekthierarchie

Mit Hilfe einer anzulegenden Objekthierarchie werden Kartierungsprojekte und dazugehörige Kartierungsgrundlagen auf der Festplatte organisiert.
Die Kartierungsprojekte innerhalb einer Hierarchie sind eigenständige Kartierungsprojekte, verknüpft über eine gemeinsame Kartierungsvorlage. Über die gemeinsame Kartierungsvorlage können die Klassen- und Gruppenstruktur, Legenden und Schriftfelder für alle Projekte automatisiert angepasst werden. Nach Abschluss der Kartierung können Sie eine gemeinsame Massenstatistik mit den Kartierungsmengen aller Kartierungsprojekte erstellen.
Die Hierarchie gibt es bereits seit der Programmversion metigo MAP 3.0, sie wurde für die Version 4.0 erweitert.

Mengenermittlung und Datenaustausch

Für jede Kartierungsklasse können in unterschiedlichem Umfang Datenfelder angelegt (z.B. für Befunde oder technologische Informationen zur Maßnahme) und mit eigenen Schlüsselwerten belegt werden.
Massenermittlung und Sachdaten können gemeinsam in Textdateien und in Tabellenkalkulation (MS Excel, OpenOffice) exportiert oder in Datenbanken weiterverarbeitet werden.

Legende, Schriftfeld und Datenblätter

metigo MAP kann nutzerdefinierte Vorlagen für Schriftfelder und Legenden verwalten, die Ihnen für eine effizientere Gestaltung der Kartierungsprojekte dienen. Dabei können Sie die Massenermittlung optional in die Legende integrieren. Außerdem können Sie Legenden und Schriftfeldern projektübergreifend verwenden.
metigo MAP stellt Ihnen individuelle Gestaltung von Kartierungsausgaben mit Datenblättern in einheitlichem Layout zur Verfügung.


Der Einsatz von metigo MAP auf Ihrem MAC- Rechner (Intel-basiert) ist unter Verwendung von Parallels Desktop oder VMware Fusion möglich. Dabei ist für den Einsatz mit metigo MAP die USB-Schnittstelle freizuschalten.

Hochschul- / Studentenlizenzen

Für die nicht kommerzielle Nutzung im Rahmen der Lehre bieten wir Hochschulen und Ausbildungstätten Lizenzen von metigo MAP zu vergünstigten Konditionen an.

Studenten stellen wir metigo MAP bei Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung für Diplom- und Studienarbeiten sowie Praktika für die nicht kommerzielle Projektbearbeitung zur Verfügung. Sie können die Software für den benötigten Zeitraum der Arbeit (Bachelor 3, Master 5 Monate) nutzen und zahlen dafür 100,-€ (netto) - zzgl. Versandkosten.
Im Gegenzug bedanken wir uns für ein digitales Exemplar der Arbeit.


Hier finden Sie Ausbildungsstätten, die metigo MAP für die Projektarbeit einsetzen bzw. die die Arbeit mit metigo MAP in der Ausbildung unterstützen.

Anwenderforum

In unserem offenen Anwenderforum auf dem Restauratorenportal Romoe können Sie sich über häufig gestellte Fragen, Anwendungsprobleme sowie technische Fragen zum Kartieren mit metigo MAP informieren.


Nutzerverwaltung

Bei Bedarf können im Projekt verschiedene Restauratoren/Firmen als Nutzer mit verschiedenen Änderungsrechten im Kartierungsprojekt angelegt werden.
Für jedes kartierte Element wird bei Erstellung und Änderung der Nutzer mit abgespeichert. So können zu einem späteren Zeitpunkt dokumentierte Schadensverläufe im Leihverkehr oder Maßnahmekartierungen analysiert und hinterfragt werden.
Bei großen Projekten, wo mehrere Parteien an der Kartierung beteiligt sind, können sowohl Administratoren als auch Nutzer mit eingeschränkten Änderungsrechten angelegt werden, welche zum Beispiel nur das Löschen/Ändern von eigenen Kartierungseinträgen erlauben.

Handaufmaßwerte

Jedes Element bekommt innerhalb seiner Klasse einen eindeutigen Elementindex zugewiesen. Dieser ist nicht veränderlich und kann somit zur eindeutigen Identifizierung der Elemente im Aufmaß, bei der Abrechnung und der Rechnungsprüfung verwendet werden.
Auf der Grundlage der maßstabsgerechten Kartierungsgrundlage werden Flächen und Linien automatisch berechnet und in nutzerdefinierte Größenbereiche sortiert.
Alternativ dazu können die Flächen durch das minimal umgebende Rechteck (Breite/Höhe) bestimmt werden.
Durch die manuelle Eingabe der Tiefe kann das Volumen berechnet werden.
Als dritter Berechnungsweg besteht die Möglichkeit für die kartierten Elemente manuelle Handaufmasswerte – z.B. mit Tablett-PC vor Ort – zu erfassen und diese für die Massenabrechnung zu verwenden.
Klassenweise können maßnahmeabhängige Mindestabrechnungsmengen definiert und aktiviert werden.

Kartierungshistorie

Für jedes Kartierungselement werden Zeitpunkt der Erstellung und Zeitpunkt der letzten Änderung abgespeichert. Auf dieser Grundlage können Sie zum Beispiel die Historie der Schadenseinträge analysieren oder die Mengen von nutzerdefinierten Abrechnungszeiträumen abrufen.

Massenexport

Durch Zuweisen von nutzerdefinierten Projektinformationen, wie z.B. Materialien, Maßnahmen, Verantwortlichkeiten, werden die Linkflächen der Teilprojekte mit den Farben der zugehörigen Dateninhalte automatisch eingefärbt. Somit ist eine übersichtliche Darstellung und Ausgabe von Projektinformationen möglich.
Auf die gleiche Weise ist die Anzeige und Ausgabe des relativen Anteiles eines Kartierungsthemas oder die absolute Stückzahl einer Maßnahme über alle Kartierungsprojekte möglich.
Massenermittlung und Sachdaten können projektübergreifend gemeinsam in Textdateien und in Tabellenkalkulation (MS Excel, OpenOffice) exportiert oder in Datenbanken weiterverarbeitet werden.

Bild-, CAD-, Massenexport

metigo MAP bietet eine CAD-Schnittstelle für direktes Einlesen von DWG/DXF-Dateien als Kartierungsgrundlage oder für bestehende CAD-Kartierungen und deren Fortführung in metigo MAP. Die Kartierung können Sie u.a. in eine maßstabsgerechte Bilddatei (TIFF) oder CAD-Datei (DWG/DXF) exportieren.
Für jede Kartierungsklasse können in unterschiedlichem Umfang Datenfelder angelegt (z.B. für Befunde oder technologische Informationen zur Maßnahme) und mit eigenen Schlüsselwerten belegt werden.
Massenermittlung und Sachdaten können gemeinsam in Textdateien exportiert und in Tabellenkalkulationen oder Datenbanken weiterverarbeitet werden.