Baubegleitende Ingenieurvermessung

Größere Bauvorhaben an Sanierungsobjekten können komplex vermessungstechnisch betreut werden. Über das verformungsgetreue Aufmaß als Planungsgrundlage hinaus können die Veränderungen am Bauwerk erfasst (Abrissdokumentation, Überwachungsmessung) und baubegleitende Vermessungsleistungen (Achsabsteckungen, Meterrisse und Kontrollaufmaße) erbracht werden.

Neben dem Gebäudeaufmaß können Lage- und Höhenpläne sowie Baumbestandspläne für eine komplexe Planung von Neubau- und Sanierungsmaßnahmen, Ver- und Entsorgungspläne sowie die Freiflächenplanung des Objektes erstellt werden.

Referenzprojekte:

Verformungsgetreues tachymetrisches Bauaufmaß

Das verformungsgetreue tachymetrische Aufmaß erfolgt überwiegend mit einem reflektorlos messenden, elektronischen Tachymeter in einem einheitlichen Koordinatensystem. Mit einer Softwareschnittstelle für codiertes tachymetrisches Gebäudeaufmaß ist die Kombinierbarkeit von Photogrammetrie und Gebäudeaufmaß in einer hohen Genauigkeit gewährleistet.
Schnitthöhen und -verläufe können im Gebäude durch Meterrisse gekennzeichnet werden, so dass ergänzende Einmessungen von Hand möglich sind. Die Auswertung der Messergebnisse für alle Geschossebenen, Quer- und Längsschnitte, Wandabwicklungen, Fassadenzeichnungen usw. erfolgt im CAD-System.

Referenzprojekte:
2015/2016
Paderborn
2015
Tellschütz
2012/2015
Salzwedel
2012
Gnandstein
2010/2015
Salzwedel
2010
Goseck
2008
Merseburg
2008
Hildesheim
2007
Frose
2006
Dresden
2006
Goseck
2006
Weferlingen
2005
Memmleben
2005
Greiz
2004
Beuster
2002-2003
Linderhof
2002-2003
Inzigkofen
2002
Hadmersleben
2001
Weil der Stadt
2000
Goseck
2000
Wermsdorf
1999
Graditz
1998
Rom (I)
1998
Wechselburg
1998
Leitzkau
1997-1998
Rostock
seit 1993
Leipzig
1993-1994
Kapellendorf

Deformationsmessungen

Für die Analyse und Veranschaulichung von Deformationen an Bauwerken können aus dreidimensionalen Messdaten Oberflächenmodelle berechnet werden. Die benötigten Daten werden durch photogrammetrische Stereoauswertung, tachymetrische Punktmessungen oder mit einem Laserscanner erfasst. Aus dem so gewonnenen digitalen Oberflächenmodell können Profile und Höhenschichtlinien abgeleitet werden.

Zur Überwachung des vertikalen Bewegungsverhaltens von Bauwerken werden in zeitlichen Abständen Präzisionsnivellements über dauerhaft vermarkte Mauerbolzen mit Digital-Nivellier und geprüften Invar-Messlatten ausgeführt. Neigungen und Deformationen werden durch tachymetrische Messungen an definierten Messpunkten geodätisch bestimmt und überwacht. Die Ergebnisse solcher sich oft über Jahre erstreckenden Messungen werden in geeigneter Form tabellarisch oder graphisch aufbereitet.

Referenzprojekte:
seit 2015
Aschersleben
2011
Raitenhasslach
seit 2009
Zwickau
2007
Frose
seit 2004
Quedlinburg
Schloss / Stiftskirche St. Servati 
seit 1999
Eilenstedt
1998-2002
Rostock
seit 1997
Eckartsburg
seit 1997
Merseburg
1995-1997
Halle (Saale)
1993-1995
Zeitz
1993-1995
Aschersleben